Rally Obedience

„Rally Obedience“ ist ein noch relativ junger Trendsport. Es für fast jeden Hundehalter geeignet, der nicht nur spazieren gehen möchte und passt auch durch die abwechslungsreiche Vielfalt zu den meisten Hunden. Bei dieser Sportart stehen die perfekte Kommunikation und die partnerschaftliche Zusammenarbeit des Mensch-Hund-Teams im Vordergrund.
Rally Obedience kommt aus Amerika und wurde dort vor einigen Jahren entwickelt. Während sie in Amerika bereits eine große Anhängerschaft erobert hat, ist sie in Deutschland noch relativ unbekannt.




      

 

 

Wie funktioniert Rally Obedience?

Ein Parcours besteht aus mehreren Stationen. Die Stationen bestehen aus Schildern, die dem Team angeben, was zu tun ist und in welche Richtung es weitergeht. Der Hundeführer und sein Hund bei Fuß arbeiten den Parcours möglichst schnell und präzise ab.
Das Schöne an diesem Sport ist, dass Hund und Mensch während ihrer Arbeit ständig miteinander kommunizieren dürfen. Der Hundeführer darf jederzeit seinen Hund ansprechen, motivieren und loben. Nicht erlaubt sind jegliche Korrekturen des Hundes z. B. Hand, Leine oder Stimme.

Man findet im Parcours Übungen wie Sitz, Platz, Steh, aber auch Kombinationen aus diesen Elementen. Es gibt Richtungsänderungen um 90°, 180° und 270° nach rechts und links, außerdem 360° Kreise. Andere Stationen fordern z.B. auf, einen Slalom um Pylonen zu machen oder den Hund über eine Hürde voraus zu senden oder abzurufen. Es fehlen natürlich auch nicht die so genannten Bleib- oder Abrufübungen. Eine Besonderheit ist auch die Übung zur Futterverweigerung, bei der das Team an, mit Leckerlis gefüllten Futternäpfen vorbei gehen muss, ohne dass der Hund sich bedient.
Insgesamt gibt es vier verschiedene Schwierigkeitsstufen: Beginner, Klasse 1, 2 und 3.

Seit Oktober 2012 gibt es ein vom VDH anerkanntes Regelwerk und es werden entsprechende Turniere angeboten. Auf Turnieren gibt es in der Regel zusätzlich noch eine Seniorenklasse. Bewertet wird nach Punkten und Zeit.